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Projektentwicklung

Die Unternehmensgruppe verfügt über sämtliche Kapazitäten, alle Phasen und Aufgaben eines Projektes aus einer Hand zu realisieren und abzuwickeln: von der Entwicklung und Planung, über die Finanzierung bis hin zur schlüsselfertigen Erstellung und deren Vermarktung.

 

Die Tochterfirmen der Hober Unternehmensgruppe decken als bankenunabhängige Dienstleister das gesamte Spektrum des Immobilienmanagements ab:

  • Projektentwicklung
  • Projektmanagement
  • Grundstücksentwicklung
  • Städtebauplanung
  • Objektsanierung

Die Immobilienprojekte werden von eigenen Projektgesellschaften realisiert. Großprojekte können auch mit Partnern in Form von Gemeinschaftsprojekten umgesetzt werden.

 
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Lesen Sie das Interview mit Dipl.-Kfm. Günter C.E. Hober (junior), Vorstand/ COO, zum Thema "Zukunftstrends im Immobilienmanagement"

 

Welche Projekte wollen Sie in Zukunft angehen?

Mittelfristig werden wir unseren Fokus auf die Märkte legen, in denen wir bereits präsent und erfolgreich sind: Italien und Brasilien.

Grundsätzlich müssen wir bei der Vorplanung von Projekten unterscheiden, ob sich unser Angebot an Privatinvestoren oder an institutionelle Investoren richtet.

Für Privatinvestoren bietet Italien nach wie vor gute Perspektiven in allen Asset Klassen. Auch das Segment "Ferienimmobilien", das wir verstärkt besetzen, gehört hierzu. In den letzten 10 Jahren waren wir innerhalb Italiens vornehmlich in der Region "Gardasee" aktiv. Aber auch die Adria und die Toskana sind Regionen, für die immer ein Markt besteht. Dort sind die Preise sehr stabil: ein gutes Zeichen. Vielleicht könnte auf längere Sicht in Italien auch die Region "Calabrien" für ein Ferienprojekt interessant werden. Wir werden die weiteren Entwicklungen beobachten. Ich erwarte für den gesamten italienischen Immobilienmarkt weitere Preissteigerungen. Andere Märkte für Ferienimmobilien, wie z.B. Frankreich und Spanien sowie Portugal und auch Kroatien, werden preislich nachgeben. Deshalb werden wir sicherlich das eine oder andere Projekt in Italien angehen. Aber auch Brasilien ist für Privatnutzer interessant. Denn Brasilien bietet aus meiner Sicht nur einen einzigen Nachteil: die Anreise von Frankfurt aus beträgt ca. 10 Stunden. Aber ansonsten gibt es wenige Regionen auf der Welt, die das bieten können, was Brasilien bietet: paradiesische Zustände, endlos lange Traumstrände, gutes Essen, freundliche Menschen, Golfplätze, Wassersport, top Bauqualität, usw.: Alles was eine Traumdestination haben muss. Und zudem betragen die Kaufpreise nur ca. ein Viertel einer vergleichbaren Immobilien in Spanien. Und hier können auch andere exotische Ziele wie Thailand, Dubai, Florida und die Karibik nicht mithalten. In Brasilien, und auch mit Abstrichen in Italien, kann man heute noch die sprichwörtlichen Schnäppchen schlagen.

Lateinamerika ist für mich der Zukunfsmarkt für Immobilien schlechthin. Und wir planen, in Brasilien nicht nur den Markt mit Ferienimmobilien, sondern auch mit Büro- und Verwaltungsgebäuden und im mehrgeschossigen Wohnungsbau zu bedienen. Alleine in der Wirtschaftsmetropole Sao Paulo wird zunehmend mehr gebaut, als im Vorjahr. Büros der gehobenen Klasse werden verstärkt nachgefragt und das Angebot ist nicht ausreichend. Im Wohnungsbau werden sowohl Immobilien im Luxussegment, als auch Angebote für die gehobene Mittelschicht verstärkt nachgefragt. Die Demographie und die wirtschaftliche Entwicklung sprechen für Brasilien, das nun den Status "Investment Grade" erhalten hat. Aber dies ist nur eine der zahllosen positiven Nachrichten, die aus dem größten Land Lateinamerikas kommen. Studien gehen davon aus, dass mehrere Millionen Wohnungen fehlen werden, und jährlich hunderttausende Wohnungen hinzukommen.

Das macht Brasilien auch für Großinvestoren, wie z.b. Immobilienfonds, Versicherungen und Pensionskassen interessant. Diese legen - anders als der Privatinvestor, der die Immobilie selbst bewohnen will - keinen Wert auf die Gefühlsebene. Nur die Rendite steht im Mittelpunkt. Der Return-on-Investment muss stimmen. Hier zählen nur die Zahlen. Und gerade in Brasilien ist momentan eine Wertschöpfung in der Immobilie zu erzielen, die kaum ein anderes Land bieten kann. Ganz zu schweigen von den erzielbaren Renditen und Wertentwicklungschancen. Für die Nachfrager nach brasilianischen Projektentwicklungen haben wir die perfekten und passgenauen Angebote in der Pipeline und wir werden sicherstellen, dass wir best-in-class Immobilien in allen Asset Klassen liefern. Durch unsere Marktkenntnisse, die aus nahezu 20 Jahren Erfahrung in Immobilienprojekten in Brasilien resultieren, und Allianz mit unseren starken Partnern in Brasilien, gehören wir zu den wichtigen Playern im Markt.

Langfristig planen wir aber auch den Eintritt in andere Märkte, die erfolgversprechend sein können. Unser strategisches Vorgehen war in der Vergangenheit immer davon positiv beeinflusst, dass es uns gelungen ist, in neue Märkte zu gehen, um so den "first-mover-advantage" auszunutzen. Hierzu benötigt man ohne Frage viel Weitsicht und Gespür für zukünftige Trends. Es gilt, frühzeitig Geschäftsfelder der Zukunft zu erschließen und Prozesse zu optimieren. Und diese Fähigkeit will ich uns in besonderem Maße zusprechen.

Welche künftigen Herausforderungen bestehen im Bereich der Projektentwicklung?

Der weltweite Immobilienmarkt ist in Bewegung, wie schon seit Langem nicht mehr. Die weltweite Immobilienwirtschaft teilt sich gegenwärtig in zwei Lager, die ungleich verteilt sind: in Gewinner und Verlierer. Aber gerade Märkte in Bewegung bieten große Möglichkeiten, bei gleichzeitig großen Risiken. Insoweit ist die Hauptaufgabe, Risiken zu erkennen und zu eliminieren. Nur dann können Gewinne mitgenommen werden. In 2007 und bis zum Herbst 2008 waren die Gewinner in erster Linie die sogenannten BRIC-Staaten, bestehend aus Brasilien, Russland, Indien und China. Sowohl die Aktien- und Wirtschaftsmärkte als auch die Immobilienmäkte entwickelten sich nahezu explosionsartig. Zu den Verlierern gehörten damals schonin erster Linie die USA, aber auch große Teile Europas. Nachdem von 2003 bis zum Sommer 2007 die Märkte in Europa und den USA hohe Renditen abwarfen, sind Experten für Europa und die USA nun begründet skeptisch gestimmt. Die US-Hypothekenkrise wird noch viele Jahre auf den Immobilienmärkten in Europa und Nordamerika lasten. Bei so vielen Molltönen gibt es aber auch etliche Dur- Klänge. Diese muss man nur erkennen können. Insoweit sehe ich uns für die Zukunft gut aufgestellt.

Welche Vision und Strategie verfolgen Sie, um die künftigen Ziele anzugehen?

Unser internationales Netzwerk und die Fähigkeit, Mehrwert zu schaffen sind ausschlaggebend für unseren nachhaltigen Geschäftserfolg. Unser Leistungsangebot kann die gesamte Wertschöpfungskette von Projekten abdecken. Die Module Projektentwicklung, Immobilienvertrieb, Consulting und M&A greifen dabei wie Zahnräder ineinander.

Im Mittelpunkt aller unserer Überlegungen steht unser Kunde mit seinen Bedürfnissen. Insoweit müssen wir uns tagtäglich neu beweisen, und den Kunden mit maßgeschneiderten und umfassenden Leistungen entlang der Wertschöpfungskette des Bauens optimal zufrieden zu stellen.

Aber unabhängig davon sollten wir uns stets bewusst sein, dass Erfolg nur durch nachhaltiges Handeln erzielt werden kann. Die Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft gehen vor. Wir alle sollten ethischen Richtlinien verpflichtet sein.

Dann sind wir für die Zukunft gut aufgestellt - für uns und für unsere Kunden.

 

Herr Hober, wir danken Ihnen für das Gespräch...

 

 

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Der gegenwärtige Projektschwerpunkt liegt neben Büro- und Verwaltungsgebäuden und dem klassischen mehrgeschossigen Wohnungsbau in Freizeit- und Ferienobjekten: so werden zur Zeit zwei Projekte am Gardasee sowie ein großes Ferienprojekt in Brasilien realisiert, die durch den Vertrieb der Hober Unternehmensgruppe plaziert werden.

 

Einen Auszug aus den von uns realisierten und plazierten Objekten können Sie unter dem Menuepunkt "Referenzprojekte" aufrufen.

 

Diese Projekte werden in Eigeninitiative oder auch in Form von Gemeinschaftsprojekten weltweit realisiert und vermarktet.

 
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